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> Park und Höfe am Gesundheitsamt
Stuttgart-West


Leistungen

Entwurf, Werkplanung, Ausschreibung, Bauleitung


Bauherr

Stadt Stuttgart


Gesamtfläche

Park und Höfe ca. 4.000 m²


Besonderheit

Historischer Kontext
Bürgerbeteiligung


Bürgerbeteiligung Park

Der Park am Gesundheitsamt wurde als erstes Teilstück des Sanierungsgebiets „S28“, zu dem u.a. auch die Elisabethenanlage, der Bismarckplatz und das Olga-Areal gehören, umgesetzt. In Zusammenarbeit mit dem Forum Lebendiger Westen und dem Amt für Stadtplanung und –erneuerung wurde eine Bürgerbeteiligung durchgeführt. Die Wünsche und Ideen wurden in Arbeitsgruppen aufgenommen und diskutiert. Die Einflussmöglichkeiten umfassten in erster Linie den inneren zentralen Teil des Parks und seine Nutzungen.


Konzept Park

Die Grünanlage bildet einen multiplen Raum, der viele Funktionen erfüllt und vielfältige Anliegerinteressen berücksichtigt. Der Park erhält einen zentralen Platz. Er verbindet die Kita über einen Steg und die Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Klinikum Stuttgart mit der Wegeachse durch den Park. Diese Achse wird durch eine begleitende Kante akzentuiert und führt die Besucher durch den Park. Ein Sandspielbereich mit kleinem Wasserspiel, einem Baumhain und Stufenkanten gestalten den gepflasterten Platz. Im östlichen Teil des Parks schlängelt sich ein einfacher Weg entlang verschiedener Aufenthaltsbereiche, die in die Pflanzung eingebunden sind. Eine Rasenfläche ermöglicht verschiedene Nutzungen durch Besucher und durch die Tagesklinik.

Eingangshöfe

Durch den geplanten Abbruch des Müllstandortes an der Schloßstraße wird ein Teil des Hofes frei. Die entstehenden Freiflächen werden im Zuge des Umbaus der Schule für Kranke neu geplant. Der bestehende Zugang wird aufgeweitet und ein kleiner Eingangsplatz geschaffen. Vom Hauptzugang führt eine Treppe zum Vorplatz vor der Schule für Kranke. Hierbei wird eine Höhendifferenz von ca. 2,40 m überwunden. In Verlängerung der Stufen bilden bauliche Kanten eine Terrassierung des ansonsten geböschten Geländes. Durch Mauerkanten wird am Haupteingang der Schule und Nebeneingang des Gesundheitsamtes ein kleiner Hof gebildet. Die Eingänge werden gestärkt und durch die großzügige Freifläche des Hofs ein Aufenthaltsort für die Schüler und die Mitarbeiter des Amtes geschaffen. Entlang der Mauerkanten im Hof werden Sitzmöglichkeiten angebracht.